Skip to main content

Details

Read time

4 Minutes

Date

23. April 2026

Makarska jenseits des Strandes: Ein Spaziergang durch die Altstadt und die Kalalarga

Ich muss etwas gestehen: Als ich zum ersten Mal in Makarska ankam, war ich wie alle anderen – verzaubert von der Riviera, dem türkisfarbenen Meer und dem gigantischen Biokovo-Gebirge dahinter. Doch was mich wirklich faszinierte, war etwas ganz anderes: Kalalarga.

Der Anfang im Riva – Und warum Šime ein absolutes Muss ist

Mein Tag begann klassisch am Wasser. Die Promenade ist der perfekte Ausgangspunkt, und wer Makarska besucht, darf die Šime-Statue auf keinen Fall verpassen. Die etwa zwei Meter hohe Bronzefigur zeigt die „Makarska-Möwe“ Šime mit einer weiblichen Touristin – eine liebevolle Hommage an das alte „Möwen-Spiel“, wie die Einheimischen die Kunst der Verführung nennen. Der Künstler Nikola Šanjek schuf das Denkmal 2006 zum 100-jährigen Jubiläum des Tourismus an der Riviera. Der Geheimtipp? Berühren Sie die Brust der Dame – angeblich bringt das Glück in der Liebe. Ich habe es ausprobiert. Die Ergebnisse stehen noch aus, aber das Instagram-Foto war auf jeden Fall die Mühe wert!

Der Anfang im Riva – Und warum Šime ein absolutes Muss ist

In die Altstadt – Jetzt wird es richtig spannend

Hier kommt der Teil, den viele Touristen völlig übersehen: Kalalarga. Diese kleine, verwinkelte Gasse ist das wahre Herz von Makarska. Während die Riva vom Massentourismus geprägt ist, pulsiert hier das authentische Leben. Kopfsteine unter den Füßen, mediterrane Fassaden, die Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten erzählen – und überall diese intime Atmosphäre, die man in großen Städten einfach nicht mehr findet.

Kalalarga ist mehr als nur eine Straße. Es ist ein Labyrinth aus kleinen Plätzen, versteckten Ecken und Überraschungen. Jede Tür könnte zu einem neuen Abenteuer führen – sei es ein Café, das noch genauso aussieht wie vor 50 Jahren, oder eine kleine Galerie, in der ein Künstler an seinem nächsten Meisterwerk arbeitet.



Wo Sie den besten Kaffee in Kalalarga trinken können: Fyaka – Mein absoluter Insider-Tipp!

Wenn Sie mich fragen, wo der Kaffee in Kalalarga am besten schmeckt, gibt es für mich nur eine Antwort: Fyaka. Das ist nicht einfach nur ein Café – es ist ein Erlebnis.

Fyaka liegt perfekt versteckt in Kalalarga, fernab vom Trubel der Riva. Hier sitzt man nicht zwischen schwitzenden Touristenmassen, sondern unter Einheimischen, die ihren Morgenkaffee genießen, die Zeitung lesen und über das Leben plaudern. Die Atmosphäre ist entspannt, fast mediterran-lässig – genau das bedeutet „Fyaka“ auf Kroatisch („chillen, nichts tun, den Moment genießen“).

Der Kaffee? Perfekt zubereitet. Kein überextrahierter Touristen-Espresso, sondern ein echter, aromatischer Kaffee, wie ihn die Kroaten lieben. Oft gibt es dazu hausgemachten Kuchen oder kleine Snacks. Ich habe dort Stunden verbracht und einfach das Leben in Kalalarga beobachtet. Hier fühlt man sich nicht wie ein Tourist, sondern wie ein Einheimischer.

Wo Sie den besten Kaffee in Kalalarga trinken können: Fyaka – Mein absoluter Insider-Tipp!

Kunst, die lebt: Galerija 10 & RinTinTina

In und um Kalalarga entdeckte ich zwei wahre Schätze:

Galerija 10 – geführt vom Bildhauer Vice Glibota und seiner Frau Silvija Prusina. Was ich dort sah, lässt sich kaum in Worte fassen. Skulpturen, die wie aus einer anderen Welt wirken, mit Texturen und Materialien, die man so noch nie gesehen hat. Diese Galerie ist kein Souvenirladen – hier lebt und atmet Kunst.

Und dann RinTinTina – das kleine Reich von Tina Divić. Ihre Farbpalette ist das Meer selbst: tiefes Blau, leuchtendes Türkis, das Grün der Kiefern. Sie malt, zeichnet, entwirft Schmuck – und ihre Werke von den Stränden Makarskas sind das perfekte Souvenir, denn sie zeigen nicht nur ein Bild, sondern fangen ein Gefühl ein.

Kunst, die lebt: Galerija 10 & RinTinTina

Weg vom Trubel: Wo Einheimische Wirklich Essen – DROP, Gastrodiva, Konoba Kalalarga & Spina Bar

Hier sind vier weitere Insider-Tipps, die ich unbedingt mit Ihnen teilen möchte:

DROP – wenn Sie wissen möchten, wohin die Einheimischen von Makarska selbst gehen, dann ist DROP die Adresse. Perfekt versteckt in der Kalalarga oder direkt daneben, fernab vom touristischen Trubel. Hier gibt es keine überladene Speisekarte mit 50 Gerichten, sondern genau das, was die Einheimischen wirklich essen möchten. Die Atmosphäre ist locker, authentisch, fast wie bei Freunden zu Hause. Ich verbrachte dort einen Abend, an dem ich mich nicht wie ein Tourist fühlte, sondern wie jemand, der gerade von Freunden zum Essen eingeladen wurde. Das Essen? Ehrlich, unkompliziert, köstlich.

Weg vom Trubel: Wo Einheimische Wirklich Essen – DROP, Gastrodiva, Konoba Kalalarga & Spina Bar

Gastrodiva

Der Name sagt alles. Für mich ist dieser Ort die Definition von „sich wie zu Hause fühlen“. Während draußen an der Riva die Touristengruppen vorbeiziehen, sitzt man hier in einer Oase der Ruhe. Die Küche ist kreativ und bodenständig zugleich. Man merkt sofort, dass hier mit Herz und Leidenschaft gekocht wird. Der Service? Nicht aufgesetzt freundlich, sondern wirklich herzlich. Ich saß dort an einem Tisch mit einem Einheimischen, der mir Geschichten vom alten Makarska erzählte – während wir ein Gericht teilten, das seine Großmutter früher zubereitet hat.

Gastrodiva

Konoba Kalalarga

Dieser Ort ist pure Seele. Direkt im Herzen der Gasse, die ihm ihren Namen gibt, serviert diese Konoba (traditionelle Taverne) genau die Art von Essen, aus der Erinnerungen gemacht sind. Wir sprechen von langsam gegarter Peka, frisch gegrillten Meeresfrüchten und lokalen Weinen, die einen die ganze Nacht verweilen lassen wollen. Die Steinmauern, die Holzbalken, der Duft von Olivenöl und Knoblauch – all das versetzt einen zurück in eine einfachere Zeit. Ich habe dort an meinem letzten Abend gegessen und bin mit vollem Magen und noch vollerem Herzen gegangen. Hier bringen Großväter ihre Enkelkinder hin, um ihnen zu zeigen, wie echte dalmatinische Küche schmeckt.

Konoba Kalalarga

Spina Bar

Und wenn die Sonne untergeht, passiert hier die Magie. Die Spina Bar ist die perfekte Mischung aus entspannt und lebendig, ein Treffpunkt für Einheimische, die Craft-Bier, gute Cocktails und noch bessere Gespräche genießen. Keine überteuerten Touristen-Drinks – nur hochwertige Getränke und ein Publikum, das wirklich in Makarska lebt. Die Atmosphäre ist jung, kreativ und ungezwungen. Nach dem Abendessen in der Konoba Kalalarga bin ich dort gelandet und blieb viel länger als geplant, im Gespräch mit einer Gruppe lokaler Künstler, die mir Tipps für meinen nächsten Besuch gaben. Die Musik, die Beleuchtung, die Energie – hier passt einfach alles zusammen.

Spina Bar

Warum Kalalarga Mein Absoluter Geheimtipp Ist

Was Kalalarga so besonders macht, ist seine unberührte Natur. Hier gibt es keine großen Hotelketten, keinen Massentourismus. Stattdessen: Handwerker, die noch mit ihren Händen arbeiten. Cafés wie Fyaka, in denen Einheimische ihren Morgenkaffee genießen und den Tag entspannt beginnen. Kleine Restaurants wie DROP, Gastrodiva und Konoba Kalalarga, die Gerichte servieren, wie sie früher die Großmutter zubereitet hat. Und wenn die Nacht hereinbricht, erwacht die Spina Bar mit einer Energie, die man nicht erzwingen kann – sie entsteht einfach, wenn echte Menschen an einem echten Ort zusammenkommen.

Jede Ecke erzählt eine Geschichte. Jeder Platz hat seinen eigenen Charakter. Und wenn man genau hinhört, kann man fast die Jahrhunderte spüren – von den Venezianern über die Österreicher bis hin zu den modernen Makarskaern, die stolz ihre Traditionen bewahren.

Kalalarga ist für mich der Ort, an dem Makarska sein wahres Gesicht zeigt. Nicht das herausgeputzte, touristische Gesicht der Riva, sondern das authentische, lebendige Herz der Stadt. Hier sitzt man im Fyaka und lässt die Welt an sich vorbeiziehen. Hier isst man im DROP, Gastrodiva oder Konoba Kalalarga und fühlt sich wie zuhause. Hier trinkt man in der Spina Bar und findet Freunde fürs Leben. Hier lebt Makarska wirklich.

Warum Kalalarga Mein Absoluter Geheimtipp Ist

Makarska ist mehr als nur Strand und Biokovo. Kalalarga beweist, dass wahre Schönheit oft in versteckten Ecken liegt. Wer nur die Riva besucht hat, kennt Makarska. Wer hingegen Kalalarga mit seinen Insider-Adressen wie Fyaka, DROP, Gastrodiva, Konoba Kalalarga und Spina Bar erkundet, hat Makarska wirklich verstanden – und fühlt sich dort wie ein Einheimischer.

Mein Tipp: Nehmen Sie sich einen ganzen Tag Zeit. Starten Sie mit einem Kaffee bei Fyaka, lassen Sie sich treiben, entdecken Sie die Galerien, essen Sie zu Mittag bei DROP oder Gastrodiva, genießen Sie ein traditionelles Abendessen in der Konoba Kalalarga und lassen Sie den Abend in der Spina Bar bei einem Craft-Bier und neuen Freunden ausklingen. Plaudern Sie mit den Einheimischen, lassen Sie die Gasse ihre Magie auf Sie wirken. Sie werden sehen – hier zeigt Makarska sein wahres, unverfälschtes Gesicht. Abseits des Trubels. Authentisch. Echt. Fyaka.

footer bg

© Copyright Makarska Exklusiv. Alle Rechte vorbehalten.

Made with love by Stylabs